Die 5 wichtigsten Kanäle, die jeder Online-Multichannel-Mix haben sollte:

Sie wollen auf Ihr Webprojekt aufmerksam machen? Dann haben Sie die Qual der Wahl. Akquisitionsquellen gibt es unendlich viele − und jede davon hat unzählige Gestaltungsformen parat. Aber kein Grund zur Verwirrung: Die Kanäle, über die ein Großteil des Website-Traffics geleitet wird, lassen sich an einer Hand abzählen; so die Erfahrung hierzulande. Wir erklären Ihnen, welche das sind, und wie Sie am besten mit diesen Kanälen umgehen.

 

Alles für die Klicks? Nicht ganz.

Im Wesentlichen kann man den Traffic auf diese fünf Kategorien eingrenzen:

  • Bezahlte Klicks aus Google Ads / Bing Ads
  • Bezahlte Klicks über Social Media Ads (Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest)
  • organischer Traffic (Klicks aus Suchmaschinen, Bildersuchen, Verzeichnisse)
  • Social Media Traffic (unbezahlte Klicks auf Posts in Facebook und Instagram oder Bilder in Pinterest)
  • Display & Video Netzwerke (Klicks auf Werbebanner und Videoclips)


Eine sechste Kategorie, die je nach Projekt relevant werden kann, umfasst Klicks auf Partnerwebseiten oder durch Empfehlungen in Blogs und Foren; sei es durch bezahlte oder unbezahlte Influencer oder mit der gezielten Hilfe von Affiliate Marketing.

Auf den ersten Blick scheint es am einfachsten, die bezahlten Klicks zu beeinflussen. Je nach Budget kann dabei schnell eine große Masse an Klicks aus Display-Kampagnen oder Facebook Ads entstehen. Schon für 0,10 € pro Klick oder weniger kann massenweise Traffic auf die Webseite gelotst werden. Die Qualität ist allerdings gering.

 

Merken Sie sich diesen Begriff:
Customer Touchpoints Timeline

Ein vernünftiger Online-Multichannel-Mix berücksichtigt alle Kanäle und nutzt über die Kanäle hinweg ein Tracking-System und ein Attributionsmodell, mit dem man die Conversions den einzelnen Kanälen zuordnen kann. So erkennt man, was für einen Beitrag jeder Kanal zur Conversion leistet. Es empfiehlt sich ein positionsbasiertes Attributionsmodell, im besten Fall ein so genanntes "Wannen-Attributionsmodell", bei dem die Schwerpunkte auf dem ersten und dem letzten Customer Touchpoint liegen.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, wie Ihre Customer Touchpoints Timeline aussieht. Die Klicks in den Kanälen finden in der Regel nicht alle gleichzeitig statt. Sie folgen einem gewissen Weg, den man mit Hilfe einer Customer Journey gezielt versucht zu leiten. Üblich ist z.B. folgende Timeline:

  • Klick auf Werbebanner (Display) (Erster Touchpoint)
  • Klick auf Anzeige in der Google Suche (zweiter Touchpoint)
  • Impression in Social Media (und oder noch ein Klick)
  • organische Suchanfrage nach der Marke und Kauf

Das ist nur eine mögliche Reihenfolge. Die Timeline kann je nach Produkt verschieden sein. Es geht auch viel kürzer (z.B. beim Kauf von Elektronikprodukten) oder in einer Variante, in der man alle Kanäle voll ausnutzt. Autokäufe sind da ein gutes Beispiel.
 

Am Touchpoint Feingefühl zeigen.

Wichtig ist, dass Sie wissen, wie Sie Ihre Zielgruppen innerhalb eines Kanals eingrenzen können und ansprechen müssen, um zum Erfolg zu kommen. Nutzen Sie hierzu Werkzeuge wie Regiotargeting, Suchmaschinenoptimierung oder Keywordanalyse. Genauso wichtig ist der Aufbau von Backlinks über Partner, Influencer, Blogs, etc… Wie schon am Anfang gesagt: Möglichkeiten gibt es wie Sand am Meer.